Daniel Mach übernimmt interimsweise den Trainerposten der zweiten Mannschaft. Er folgt auf Almir Calakovic und wird das A-Liga-Team bis zum Saisonende betreuen. Dominik Schmitt steht ihm als Co-Trainer beiseite. Damit kehrt Mach nach gut fünf Jahren zurück an den Kellerskopf, wo er zuletzt das KOL-Team in der Saison 2019/2020 trainierte.
„Hätte mir jemand vor zwei Wochen gesagt, dass ich dieses Jahr die zweite Mannschaft des FC Naurod trainieren würde, hätte ich der Person den Vogel gezeigt“, sagt Daniel Mach schmunzelnd und noch immer ein wenig ungläubig. Mit ihm kehrt ein Stück FCN-DNA zurück in die Kellerkopfarena. Als Kind des Ortes spielte Mach den größten Teil seiner Jugend beim FC Naurod und kickte für diesen als Aktiver in der Kreisoberliga Wiesbaden unter Trainern wie Andreas Ludewig und Reiner Mittermeier. Vielfach vom Verletzungspech geplagt, wechselte Mach auf die Trainerposition. So führte sein Weg als Trainer beim FC Naurod über die A-Jugend in die zweite Mannschaft und schließlich zum KOL-Team. Zwischen 2018 und 2020 trainierte er dieses, ehe er sich eine Auszeit nahm und 2021 mit neuem Elan für zwei Jahre bei der SG Hünstetten anheuerte.
Nun kehrt er an den Ort zurück, wo alles begann. „Jetzt bin ich nach fünf Jahren wieder da. Es fühlt sich an wie Nachhausekommen.“ Und die Aufgabe könnte für ihn nicht reizvoller sein: „Ich freue mich brutal auf die nächsten Wochen und insbesondere darauf, die Jungs kennenzulernen. Wir wollen direkt Vollgas geben, direkt eine gute Teamchemie aufbauen und mit dem Nauroder Weg das Saisonziel erreichen. Ich brenne auf diese Aufgabe“, betont der neue, altbekannte Trainer, der derzeit aufgrund familiärer Pflichten eigentlich kein Traineramt übernehmen wollte. „Doch wenn der FC Naurod um Hilfe bittet, dann hilft man gerne. Ich habe richtig Lust darauf.“
Der FC Naurod hat die Zusammenarbeit mit A-Liga-Trainer Almir Calakovic zum 31.12.2025 beendet. Dabei trennten sich Verein und Trainer einvernehmlich. Calakovic war seit Juli 2022 für die Geschicke der zweiten Mannschaft zuständig. Zu seinen größten Erfolgen zählt die Vizemeisterschaft der vergangenen Saison.
In der aktuellen Saison läuft es für die zweite Mannschaft alles andere als rund. Nach der überaus erfolgreichen letzten Spielzeit rangiert das Team zur Winterpause nur auf dem 13. Tabellenplatz. Abstiegssorgen in einer Saison, die einen Generationenwechsel innerhalb der Mannschaft bedeutet und als Umbruch des Kaders dienen sollte. „In unserem regelmäßigen Halbjahresgespräch zwischen sportlicher Leitung und Almir haben wir gemeinsam die bisherige Saison analysiert. Mit dem aktuellen Tabellenstand sind wir alle nicht zufrieden. Über die unterschiedlichen Gründe, warum es sportlich nicht läuft, waren wir uns schließlich einig. Dementsprechend haben wir gemeinsam entschieden, dass ein Wechsel auf der Trainerposition nach dreieinhalb Jahren Sinn ergibt. Wir danken Almir für eine emotionale und sportlich erfolgreiche Zeit und bleiben freundschaftlich verbunden. Als Nachfolger konnten wir bis zum Saisonende Daniel Mach gewinnen. Mit ihm als FCN-Insider erhoffen wir uns eine stabilere restliche Saison. Unser Ziel ist es, die Abstiegszone so schnell es geht zu verlassen“, erklärt FCN-Chef Helge Dörr.
Der FC Naurod bedankt sich bei Almir Calakovic für dreieinhalb Jahre voller Engagement und Herzblut und wünscht ihm nur das Beste für die Zukunft.
Das 36. Peter-Reitz-Turnier am vergangenen Samstag war für den FCN ein gelungener Start ins neue Jahr. Gut 300Zuschauer sahen in der Kellerskopfhalle von Beginn an schnelle, unterhaltsame, torreiche und vor allem sehr faire Spiele. Die gut leitenden Schiedsrichter Malte Kirschner (TSG Kastel 46), Julian Spieß (Spvgg Sonnenberg), Fynn Walter(SV Wiesbaden) und Michael Zindel (Germania Wiesbaden) hatten alles im Griff und konnten trotz intensiv geführter Spiele gänzlich auf Rote Karten verzichten und mussten insgesamt nur wenige Zwei-Minuten Zeitstrafe aussprechen.
In der Gruppe I wurde Titelverteidiger SV WiesbadenGruppensieger. Ein Sieg gegen Sonnenberg (4:1) und ein Unentschieden gegen Orlen (1:1) reichte hierfür. Da sich Sonnenberg und Orlen beim 2:2 ebenfalls Unentschieden trennten, konnte Orlen ins Viertelfinale einziehen und Sonnenberg, als Turniersieger von Bleidenstadt angereist, musste ausscheiden.
Die Gruppe II war eine klare Angelegenheit für den späteren Turniersieger Erbenheim. Mit einem 2:0 gegen die Germania und einem 7:0 gegen Medenbach wurde ohne Gegentor der Gruppensieg erreicht. Auch die Germania sorgte beim 8:1 gegen Medenbach für klare Verhältnisse.
In der Gruppe III konnte Biebrich mit starken Leistungen gegen Bierstadt (4:1) und Heftrich/Niederseelbach (5:0) Gruppensieger werden. Im Spiel um Rang 2 in dieser Gruppe gelang Bierstadt ein knapper 2:1 Sieg gegen die Spielgemeinschaft aus dem Taunus.
In der Gruppe IV ging es äußerst spannend zu. Der FC Naurod bezwang im Derby zunächst den SV Niedernhausen mit 2:1. Niedernhausen und Bleidenstadt trennten sich dann 2:2 Unentschieden. Im abschließenden Gruppenspiel verspielte der FCN eine 2:0 Führung und dem TSV gelang mit dem 4:2 Sieg noch der Gruppensieg.
Die Viertelfinalspiele waren sowohl von der spielerischen Qualität als auch von der Spannung her kaum noch zu überbieten. Gleich in drei der vier Spiele mussten die Halbfinalisten im 8m-Schießen ermittelt werden. Lediglich die Blauen setzten sich nach guter Leistung in der regulären Spielzeit mit 3:1 gegen die ebenfalls nicht enttäuschende Germania durch. Aus Sicht der Gastgeber tragisch, gegen den späteren Turniersieger Erbenheim ging der FCN erneut mit 2:0 in Führung, musste bis Spielende aber noch den Ausgleich des SVE zum 2:2 hinnehmen. Das 8m-Schießen war dann eine klare Sache für Erbenheim.
Zwei unterschiedliche Spiele gab es im Halbfinale. Erbenheim gelang in einer spannenden Begegnung der beiden Gruppenligisten ein knapper 1:0 Sieg. Biebrich setzte sich dagegen nach herausragender Leistung deutlich mit 4:0 gegen Orlen durch.
Die SGO konnte sich im 8m-Schießen gegen den FCB dank einer guten Torwartleistung mit mehreren gehaltenen Schüssen knapp durchsetzen und den 3. Platz erreichen.
In einem guten Finale besiegte die Erfahrung und Cleverness des SVE den jugendlichen Elan der Blauen. Bis zur 1:0 Führung der Erbenheimer war das Spiel ausgeglichen. Biebrich lockerte anschließend die Defensive, was vom Gegner effektiv und taktisch äußerst geschickt ausgenutzt wurde. Somit fand das 36. Peter Reitz Turnier mit dem SV Erbenheim einen verdienten Sieger, der sich in all seinen Spielen routiniert durchsetzen konnte.
Bei der abschließenden Siegerehrung, die souverän von Christian Schreiner durchgeführt wurde, erreichte die Stimmung im Foyer der Kellerskopfhalle ihren Höhepunkt. Unter Mithilfe von FCN-Vorsitzenden Helge Dörr wurden die Preise und der Wanderpokal übergeben. Die vier Erstplatzierten erhielten Preisgelder. Als bester Torhüter wurde Hicham Boukraa vom SV Erbenheim geehrt. Aiman Tahiri vom FV Biebrich 02 wurde gleich doppelt ausgezeichnet, als wertvollster Spieler des Turniers sowie als Torschützenkönig.
Ein besonderer Dank gilt den mehr als 50 Helfern, die im Rahmen des Turniers im Einsatz waren. Die Veranstaltung wurde hervorragend vom neuen Orga-Team bestehend aus Ernest Grabowski, Manuel Hof, Maximilian Klein, Florian Mach, Tobias Schmitt und Marius Wanke organisiert. Ihr Einsatz trug maßgeblich dazu bei, dass das Turnier reibungslos und erfolgreich verlief. Für die Turnierleitung zeichneten sich Raphael Kerzinger, Maximilian Klein, Tobias Schmitt und Christian Schreiner verantwortlich. Ein weiteres Dankeschön geht an alle Sponsoren, die das Turnier unterstützt haben und somit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Für den FCN waren beim PRT folgende Spieler im Einsatz: Berksan Akcayir, Christopher Küster, Lars Joshua Leitz, Moritz Liebschner, Manuel Sonnick, Mika Streck, Elias Wachowiak, Finn Ole Walther und Marius Wanke.
FCN-Fazit: Mit einem gelungenen Peter-Reitz-Turnier ist der FCN nach dem Jahreswechsel erfolgreich ins Jahr 2026 gestartet. Die spielerische Qualität sowie die Fairness während des gesamten Turniers und die Stimmung während der 3. Halbzeit im IG-Anbau und im FCN-Vereinsheim standen in gutem Einklang. Das Peter-Reitz-Turnier hat auch bei der 36. Auflage nichts von seiner Attraktivität eingebüßt.
Es gibt Menschen, die sich selbst niemals über andere stellen. Obgleich sie eine Führungsrolle bekleiden, leistungsstärker oder auf natürliche Weise autoritär sind: Sie tun es schlichtweg nicht. Zu dieser Sorte Mensch gehört Marius Wanke. Er ist Spielführer des FC Naurod, Kind des gleichnamigen Ortes, Vorstandsmitglied und immer zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird. All das seit einer Ewigkeit – zumindest gefühlt. Der Versuch eines Porträts.
Es war ein warmer, sonniger Tag im Juli 1999, als sich Marius Wanke das erste Mal in einer FCN-Umkleidekabine wiederfand. Er saß auf der Bank, die kurzen Beine baumelten in der Luft – sie erreichten den so weit entfernten Boden noch nicht. An seinen Füßen trug er Adidas-Schuhe, schwarz, mit drei weißen Streifen – natürlich. In wenigen Augenblicken ging es also los: das erste Fußballspiel des Marius Wanke. Er war nervös, seine Eltern voller Vorfreude und ein wenig stolz. „Marius hatte bereits immer Spaß an Bewegung, turnte überall im Ort herum und kletterte auf jeden Baum“, erinnert sich sein Vater, Peter Wanke, an die energiegeladene junge Version seines Sohnes. Fortan tobte “Fuzi“, so der Spitzname der erwachsenen energiegeladenen Version, auf dem Nauroder Sportplatz, in der Kellerskopfarena – damals ein Hartplatz mit kupferrotem Sand – umher. Diese Sportart sollte ihn nicht mehr loslassen. Sofort war er mit dem Virus namens Fußball infiziert. Heute, über zweieinhalb Jahrzehnte später, tobt Marius Wanke immer noch in der Kellerskopfarena umher. Zwar mit ein paar mehr Jahren auf der Lebensuhr und nicht mehr auf kupferrotem Sand, doch noch immer mit schwarzen Adidas-Schuhen und derselben Leidenschaft, die ihn als Sechsjährigen an diesem warmen, sonnigen Tag im Juli 1999 packte.
„Zwischenzeitlich habe ich drei Sportarten parallel ausgeübt.“
Viele Talente, eine Liebe
Der junge Marius Wanke konnte sich anfangs nicht zwischen all den Sportvereinen im Ort entscheiden. Ein reichhaltiges Angebot lockte, vieles wollte er ausprobieren. Naurod ist über die Orts- und Stadtgrenzen für seinen Radballverein bekannt. Logisch, dass Klein-Marius dort mitmischen musste. Ebenso bei der Turngemeinschaft Naurod. „Zwischenzeitlich habe ich mit Fußball, Radball und Leichtathletik drei Sportarten parallel ausgeübt. Sie haben mir alle großen Spaß gemacht, waren eines Tages jedoch nicht mehr miteinander vereinbar.“ Zunächst verabschiedete er sich von der Leichtathletik, wohingegen er dem Radball bis kurz vor seinem Abitur im Jahr 2012 treu blieb. Doch die engen Freundschaften knüpfte er beim Fußball. Daher habe er sich schließlich dazu entschieden, seine Aufmerksamkeit einzig dem FC Naurod zu schenken. Mit Erfolg: Heute ist Marius Wanke nicht mehr wegzudenken – auf sowie abseits des Platzes geht er voran, gibt Orientierung und hilft, wo er helfen kann. Er ist eine feste Größe des Vereins, den er seit 2014 als Kapitän aufs Feld führt.
Vom Rookie zum Kapitän
Es gibt sie, die geborenen Anführer. Der Begriff wirkt rustikal und martialisch. Man assoziiert ihn mit Figuren der Geschichte wie Napoleon Bonaparte oder Julius Cäsar. Keine Vergleiche, die auf Marius Wanke zutreffen, tritt er doch seinen Teamkollegen, der gegnerischen Mannschaft oder den FCN-Zuschauenden gegenüber nie mit brachialer Härte auf. Er ist kein Lautsprecher, kein Schaumschläger. Er geht voran – mit Taten statt mit Worten. “Walk the Talk“ oder zu Deutsch: Seinen Worten Taten folgen lassen. Die Mannschaft folgt, weil er Jedermanns Kapitän ist, nahbar und verlässlich. Mit Tatendrang auf und abseits des Platzes hat sich Wanke zu einer Säule des FC Naurod entwickelt.
Dabei markierte der Beginn seines Kapitänsamts das traurige Ende einer FCN-Ikone. Während eines Auswärtsspiels am 25. Mai 2014 zog sich der damalige Kapitän, Boris Pauly, einen Kreuzbandriss zu, von dem er sich nie wieder vollständig erholen sollte. Eine Ära ging zu Ende, eine neue steckte bereits in den Kinderschuhen. „Nach der Verletzung von Bobby kamen Helge Dörr und Trainer Reiner Mittermeier auf mich zu. Sie hatten die Idee, mich mit gerade einmal 21 Jahren zum Kapitän zu machen. Dominik Elberskirch und Daniel Mach sollten mich anfangs unterstützen“, erzählt Wanke, für den die Binde am Arm zunächst eine besondere Situation war. „Plötzlich war ich Kapitän, dabei waren viele meiner Mitspieler ehemalige Jugendtrainer von mir. Das war sonderbar. Doch für niemanden stellte es ein Problem dar. Ganz im Gegenteil: Ich wurde bestens unterstützt und als Kapitän akzeptiert.“
„Marius hat sich bereits in seinem ersten Jahr bei den Aktiven zu einer Institution des FC Naurod entwickelt. Er trägt sein Herz am rechten Fleck.“
Rekordbrecher mit Herz
Seither trägt Wanke die Kapitänsbinde am linken Oberarm. Für andere Vereine hat er nie gespielt. Zu stark ist das Band zwischen ihm und seinem FC Naurod. Ob er hätte höher spielen können? Gewiss hätte er, doch gereizt habe es ihn nie, so Wanke. Bereits mehr als 270-mal streifte er sich für insgesamt über 21 Tausend Spielminuten das Trikot des FC Naurod über, wenngleich FuPa erst seit der Saison 2012/2013 die Spieldaten erfasst. Kein anderer aktiver FCN-Spieler lief öfter für den FC Naurod auf.
Eine Leistung, die sein ehemaliger Trainer Reiner Mittermeier Wankes Mentalität zuschreibt. „Marius hat einen unbändigen Willen – sportlich sowie menschlich. Für die Dinge, die ihm wichtig sind, gibt er einhundert Prozent“, so Mittermeier, der seinen ehemaligen Schützling als Mister Zuverlässig beschreibt und ergänzt: „Marius hat sich bereits in seinem ersten Jahr bei den Aktiven zu einer Institution des FC Naurod entwickelt. Er trägt sein Herz am rechten Fleck.“ Das bewies Wanke insbesondere im April 2018, als er sich einer Stammzellenspende unterzog, um einem an Leukämie erkrankten Menschen zu helfen. Dadurch verpasste er das Derby gegen die Spielvereinigung Sonnenberg, das schließlich verloren ging. „Den Aufwand, welchen man für eine Blutspende betreibt, ist verschwindend gering, wenn man weiß, dass man damit einem fremden Menschen vielleicht das Leben retten kann“, erklärte Wanke gegenüber FuPa. Das Onlineportal titelte damals: Marius Wanke: Spielführer und Lebensretter.
„Mal sehen, wie lange der Körper noch aushält“
Mittlerweile ist Marius Wanke 32 Jahre alt, seit weit über einem Jahrzehnt als FCN-Kicker in der Aktivität und seit rund zehn Jahren Vorstandsmitglied des FC Naurod. Sein Motiv: vier Hände schaffen mehr als zwei. Für ihn, so Wanke, sei es normal, dass man in dem Verein nicht nur Fußball spiele, sondern sich auch anderweitig nützlich mache. „Das wurde mir von meinen Eltern vorgelebt. Sie haben sich stets in Vereinen engagiert und machen das bis heute. Es ist immer einfacher, wenn ein Verein auf viele helfende Hände zurückgreifen kann. Auf diese Weise versuche ich, dem Verein etwas zurückzugeben, der uns Spielern so vieles bietet“, betont Wanke. Wie lange er noch spiele, wisse er nicht. Jedoch könne er sich ein Leben ohne aktiven Fußball gut vorstellen. „Mal sehen, wie lange der Körper noch aushält. Der Zeitpunkt wird kommen, den Jüngeren das Feld und die Kapitänsbinde zu überlassen“, weiß er, fürchtet diesen Tag jedoch nicht.
„Marius ist der beste Kapitän, den man haben kann.“
Sportlicher Erfolg ist nicht alles
Bis es so weit ist, zehrt er insbesondere von dem Trainer, der ihn einst zum Kapitän machte. „Reiner Mittermeier war zwar nicht mein erster Trainer im Aktivenbereich, aber er war es die längste Zeit meiner Laufbahn. Er hatte eine Aura. Eine Mischung aus autoritärer Ruhe und lockeren Sprüchen, die das Training aufheiterten und Spaß brachten. Ich erinnere mich gerne an viele anstrengende und zugleich lustige Einheiten. Er sowie die zu meiner Anfangszeit älteren Mitspieler wie Markus Küster, Bobby Pauly, Ralph Lang, Ed Schreiner, Benny Lehner und die beiden Pfeiffer-Brüder haben mich stark geprägt“, resümiert Wanke, für den sportlicher Erfolg nicht das Entscheidende ist: „Ein Aufstieg mit dem FC Naurod ist für mich nicht das Wichtigste. Es ist auch nicht mein letztes großes Ziel. Stattdessen wird für mich immer die Gemeinschaft und das gesunde Miteinander des Vereins im Vordergrund stehen.“ Indes ist für seinen ehemaligen Lehrmeister Reiner Mittermeier klar: „Marius ist der beste Kapitän, den man haben kann. Ich bin froh, ihn kennengelernt zu haben, und freue mich jedes Mal, wenn wir uns sehen.“ Das, so hebt Mittermeier hervor, „ist im Fußballerleben nicht alltäglich.“
Am gestrigen Tag haben die Ältestenräte Norbert Ackermann und Eduard Schreiner Jr. unserem langjährigen Vereinskameraden Edgar Dörr nachträglich zu seinem 90. Geburtstag gratuliert. In diesem feierlichen Rahmen durften wir ihm auch die Urkunde zur FCN-Ehrenmitgliedschaft, die goldene Ehrennadel, eine FCN-Veranstaltungskarte sowie eine Flasche Wein als Zeichen der Anerkennung überreichen.
Edgar ist seit 1977 Mitglied unseres Vereins und zugleich Gründungsmitglied des Fördervereins. Seine besonderen Verdienste liegen vor allem in seiner maßgeblichen Mitwirkung beim Bau der Tribüne, mit der er einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und heutigen Gestalt unserer Anlage geleistet hat.
Wir danken Edgar herzlich für sein jahrzehntelanges Engagement, seine Treue und seine Verdienste um den FCN – und wünschen ihm weiterhin alles Gute, Gesundheit und viele schöne Momente im Kreise seiner FCN-Familie.
Die Bedeutung des Ehrenamts beim 1. FC Naurod zu jeder neuen Saison: Gemeinsam den „Mit-Mach-Verein“ stärken
Beim 1. FC Naurod steht nicht nur der Sport im Vordergrund, sondern auch die Gemeinschaft, die den Verein lebendig und erfolgreich macht. Als ein echter „Mit-Mach-Verein“ setzt der FCN auf die tatkräftige Unterstützung seiner Mitglieder, Freunde und Gönner. Diese Ehrenamtlichen sind das Herzstück des Vereins und ohne ihren Einsatz wäre vieles nicht möglich.
Ob es darum geht, die Teams für das nächste Spiel vorzubereiten, den Verkauf im Vereinsheim zu übernehmen, handwerkliche Arbeiten zu verrichten oder bei größeren Projekten wie der Organisation eines Turniers bzw. größeren Veranstaltungen mitzuwirken – jede helfende Hand zählt! Oftmals sind es kleine Aufgaben, die in einer kurzen Zeit erledigt sind, die aber eine große Wirkung haben.
Wir alle wissen, wie wichtig es ist, dass unsere Kinder und Jugendlichen in einer gut organisierten und sicheren Umgebung Sport treiben können. Doch all das kann nur durch den Einsatz vieler Ehrenamtlicher gewährleistet werden. Der Verein lebt von der Leidenschaft und dem Engagement seiner helfenden Akteure. Ohne diesen unermüdlichen Einsatz könnten viele Aktivitäten und Projekte nicht realisiert werden.
Deshalb ruft der 1. FC Naurod alle Mitglieder und Freunde des Vereins dazu auf, sich aktiv zu engagieren. Sei es für eine Stunde in der Woche/Monat/ Quartal oder für ein bestimmtes Projekt – jede Unterstützung ist wertvoll und wird dringend benötigt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie man sich einbringen kann, und der Vorstand steht jederzeit bereit, dies mit Interessierten zu besprechen.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unser Verein weiterhin so erfolgreich bleibt und auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Nauroder Ortsgeschehen sowie im Wiesbadener Fußball wahrnimmt. Wer Lust hat, sich einzubringen, kann sich jederzeit bei den FCN-Verantwortlichen melden. Der 1. FC Naurod lebt vom Engagement seiner Mitglieder – nur gemeinsam können wir Großes erreichen!
Mit sportlichen Grüßen
Euer FCN-Vorstand
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